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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon auf der A33
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Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon

A33Nordrhein-Westfalen • km 36.600

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Verkehrsrecht-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert

31. März 2026

Standort Details

Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon

A33, KM 36.600.
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

insights

Analyse Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon

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Auf einen Blick: VKS 4.5 bei km 36.600

  • check_circleMessung erfolgt oft von der erneuerten Wapelbach- oder Furlbachbrücke.
  • check_circleAchtung bei starkem Pendlerverkehr: Plötzliches Einscheren anderer Fahrzeuge ist ein häufiges Problem.
  • check_circleJe nach Tageszeit kann der Brückenschatten die Fahreridentifikation auf dem Blitzerfoto erschweren.
  • check_circleAufgrund der kürzlichen Fahrbahnsanierung ist die korrekte Einmessung der Referenzlinien prüfenswert.

Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock (km 36,6) Richtung Brilon

Auf der Bundesautobahn 33, einer zentralen Verkehrsachse in Ostwestfalen-Lippe, befindet sich bei Kilometer 36,6 in Fahrtrichtung Brilon / Kassel eine fest installierte Anlage zur Abstandsmessung. Dieser Blitzer liegt im Gemeindegebiet von Schloß Holte-Stukenbrock und ist eine bekannte Messstelle zur Überwachung des Sicherheitsabstands. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, insbesondere durch Pendler und den Fernverkehr, gilt dieser Abschnitt als unfallträchtig, was die Installation dieses spezifischen Blitzers begründet.

Lokaler Kontext: Ein Unfallschwerpunkt im Wandel

Der Abstandsblitzer auf der A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock befindet sich in einem Autobahnabschnitt, der in den letzten Jahren intensiv saniert wurde. Die A33 wurde zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und dem Kreuz Wünnenberg-Haaren grundhaft erneuert, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen von über 50.000 Fahrzeugen täglich gerecht zu werden. Genau in diesem Bereich wurden auch die Brückenbauwerke, wie die Wapelbach- und Furlbachbrücke, saniert oder erneuert. Die Abstandsmessung wird typischerweise von einer dieser Brücken aus durchgeführt, was die geografische Gegebenheit für die Messung prädestiniert.

Trotz der Modernisierung kommt es hier im dichten Verkehr immer wieder zu Auffahrunfällen, die auf zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen sind. Zeitungsarchive und Polizeimeldungen belegen regelmäßig schwere Unfälle in diesem Bereich, oft ausgelöst durch plötzliche Bremsmanöver oder unvorsichtige Spurwechsel im dichten Pendlerverkehr. Der Blitzer soll präventiv wirken und den Verkehr beruhigen.

Das eingesetzte Messgerät: VKS 4.5

Funktionsweise der Brücken-Videoüberwachung

An diesem Standort kommt das moderne Video-Kontroll-System VKS 4.5 der Firma Vidit Systems zum Einsatz. Dieses System ist der digitale Nachfolger des weit verbreiteten VKS 3.0 und gilt als eines der präzisesten, aber auch komplexesten Verfahren zur Abstandsmessung. Die Funktionsweise ist mehrstufig:

  • Eine Übersichtskamera, meist an einer Brücke montiert, filmt den Verkehr über eine längere, genau vermessene Strecke. Auf der Fahrbahn sind dafür in der Regel feine, weiße Referenzlinien markiert.
  • Eine Software, oft das Modul "VKS Select", analysiert das Videomaterial in Echtzeit und detektiert Fahrzeuge, die einen potenziell zu geringen Sicherheitsabstand aufweisen.
  • Nur bei einem konkreten Anfangsverdacht wird eine zweite, hochauflösende Kamera aktiviert, die gezielt Fotos von Fahrer und Kennzeichen zur Identifikation anfertigt.
  • Die eigentliche Auswertung der Abstandsunterschreitung erfolgt nachträglich durch geschulte Messbeamte der Bußgeldstelle des Kreises Gütersloh, die anhand des Videomaterials und der Referenzpunkte den exakten Abstand und die gefahrene Geschwindigkeit ermitteln.

Bußgelder bei Abstandsverstößen (Bußgeldkatalog 2026)

Der einzuhaltende Sicherheitsabstand ist von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig. Die Faustregel lautet "halber Tacho" in Metern. Ein Verstoß kann teuer werden und schnell zu Punkten oder einem Fahrverbot führen. Die Strafen unterscheiden sich je nach Geschwindigkeit.

Abstandsverstoß bei über 80 km/h

Abstand in Metern Bußgeld Punkte Fahrverbot
Weniger als 5/10 des halben Tachowertes 75 € 1 -
Weniger als 4/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
Weniger als 3/10 des halben Tachowertes 160 € 1 -
Weniger als 2/10 des halben Tachowertes 240 € 1 -
Weniger als 1/10 des halben Tachowertes 320 € 1 -

Abstandsverstoß bei über 100 km/h

Abstand in Metern Bußgeld Punkte Fahrverbot
Weniger als 5/10 des halben Tachowertes 75 € 1 -
Weniger als 4/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
Weniger als 3/10 des halben Tachowertes 160 € 2 1 Monat
Weniger als 2/10 des halben Tachowertes 240 € 2 2 Monate
Weniger als 1/10 des halben Tachowertes 320 € 2 3 Monate

Experten-Tipps: Mögliche Fehlerquellen und Ansatzpunkte für einen Einspruch

Auch wenn das VKS 4.5 als standardisiertes Messverfahren gilt, ist es nicht fehlerfrei. Ein Bußgeldbescheid sollte daher nicht vorschnell akzeptiert werden. Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt kann Akteneinsicht beantragen und die Messung auf formelle und technische Fehler prüfen. Gerade bei der Abstandsmessung auf der A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock gibt es spezifische Aspekte, die eine genauere Prüfung rechtfertigen können.

1. Das "Einscherer-Problem" im dichten Verkehr

Ein entscheidender Punkt bei der juristischen Bewertung ist, ob der Abstand schuldhaft unterschritten wurde. Im dichten Pendler- und Schwerlastverkehr auf der A33 ist das plötzliche Einscheren eines anderen Fahrzeugs keine Seltenheit. Dadurch verringert sich der eigene Sicherheitsabstand abrupt und unverschuldet. Die Messbeamten müssen bei der Auswertung des Videos die gesamte Verkehrssituation über einen längeren Zeitraum bewerten. Ein versierter Anwalt wird prüfen, ob das Beweisvideo tatsächlich eine ausreichend lange Sequenz vor dem eigentlichen Messpunkt zeigt, um ein solches Fahrmanöver eines Dritten auszuschließen. Ist die Aufzeichnung zu kurz und setzt erst kurz vor der Messlinie ein, kann dem Betroffenen unter Umständen keine vorwerfbare Pflichtverletzung nachgewiesen werden.

2. Fehlerhafte Fahreridentifikation durch Brückenschatten

Da die Messanlage von einer Brücke herab filmt, kann es je nach Sonnenstand zu starken Schattenwürfen auf der Fahrbahn kommen. Fährt ein Fahrzeug genau im Moment der hochauflösenden Identifikationsaufnahme durch den Brückenschatten, ist das Gesicht des Fahrers auf dem Foto oft nicht oder nur sehr schlecht zu erkennen. Ist die Person auf dem Foto nicht zweifelsfrei zu identifizieren, ist dies ein starker Ansatzpunkt für einen Einspruch. Die Behörde muss die Fahrereigenschaft lückenlos nachweisen, was bei schlechter Bildqualität aufgrund von Schatten oft misslingt.

3. Veraltete Referenzlinien nach Fahrbahnsanierung

Die grundhafte Sanierung der A33 in diesem Bereich ist ein weiterer relevanter Punkt. Die Genauigkeit der VKS-Messung hängt entscheidend von der exakten Vermessung und Kalibrierung der Referenzlinien auf der Fahrbahn ab. Ein Anwalt wird im Rahmen der Akteneinsicht prüfen, ob das Messprotokoll und die Eichscheine auf dem neuesten Stand sind und ob die Referenzlinien nach den Bauarbeiten neu eingemessen und dokumentiert wurden. Veraltete oder durch die Bauarbeiten leicht verschobene Markierungen können die gesamte Messung unbrauchbar machen, da die fotogrammetrische Auswertung dann auf falschen Geodaten basiert.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Nordrhein-Westfalen

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Schloß Holte-Stukenbrock, A33, km 36.600, Fahrtrichtung Fahrtrichtung Brilon / Kassel als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 4.5 Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Nordrhein-Westfalen

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

MUSTER
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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Kreis Gütersloh
Herzebrocker Str. 140, 33334 Gütersloh

contact_support Erreichbarkeit

  • phone05241 851200
  • languageabt22@kreis-guetersloh.de
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Abstandsblitzer A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock, km 36.600, RF Brilon.

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A33 (bei km 36.600) passieren bei Systemen wie dem VKS 4.5 häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A33: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
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